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Über die verschwurbelte Floskel-Kommunikation

Im Jahr 1985 gab der Frankfurter Schriftsteller Eckhard Henscheid sein wundervolles und auch heute noch lesenswertes Buch „Dummdeutsch“ heraus. Henscheid wollte mit dieser Wörtersammlung die „schleichende Verhunzung“ der Sprache und das „verbale Imponiergewurstel“ in Werbung, Politik und anderen Bereichen offenlegen. Auch heute, gut dreißig Jahre später, würde eine Aktualisierung des Werks viele Freunde und Leser finden.

Während in den 80iger Jahren eher Begriffe wie „Psychoszene“, „Betroffenheit“ und „Selbstverwirklichung“ im Zentrum der teilweise bissigen Kritik standen, wird auch aktuell und gerade in der Kommunikation geschwurbelt, was das Zeug hält. Die Liability wird gepitcht, Produkte nach der Ansoff-Matrix gelauncht und so mancher Boss of Buzzwords ist immer noch auf der Payroll. Der Kollege, der sich im Meeting zu sehr in Details verliert, wird aufgefordert „da jetzt keinen Workshop draus zu machen“. Und am Ende eines nicht selten ergebnislosen Meetings ist man sich einig, dass wenigstens schon einmal die Leitplanken für das weitere Vorgehen gesetzt sind.

Wir meinen: „Dummdeutsch“ hat in der internen Kommunikation nichts verloren! Informationen und Botschaften müssen ankommen und den Empfänger erreichen. Kommunikation ist Austausch, ist senden, empfangen und, vor allem, verstehen!

 

Unsere Buchempfehlung: Henscheid, Eckhard: Dummdeutsch. Ein Wörterbuch. Frankfurt am Main, 1985.

 

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