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Wie man in den Wald hineinruft... - Die besondere Rolle der Führungskräftekommunikation in der internen Kommunikation

Führungskräfte spielen in der internen Kommunikation eine ganz eigene Rolle. In Zeiten, da Veränderungsprozesse in Unternehmen notwendigerweise immer öfter und schneller vonstatten gehen, gewinnen Motivation und Information der leitenden Mitarbeiter immer mehr an Bedeutung. Schließlich sind sie es, die die Unternehmensziele einerseits bestimmen, andererseits ins Team tragen.

Weniger Ansage – mehr Initialzündung

Um sich nachhaltig erfolgreich am Markt behaupten zu können, müssen sich Unternehmen immer öfter an sich immer schneller verändernde Gegebenheit anpassen. Doch weil wir Menschen nun mal so sind wie wir sind und gerne am Bestehenden festhalten, treffen die notwendigen Veränderungsprozesse dabei nicht selten auf Widerstände, die überwunden werden müssen. Eine Schlüsselrolle kommt dabei den Führungskräften zu – und ihrer Kommunikation. Die leitenden Mitarbeiter sind zugleich Adressaten und Vermittler von Kommunikation. An sie werden Informationen (z.B. Zielvorgaben, Strategiewechsel usw.) aus der Firmenleitung adressiert, die sie wiederum untereinander und mit ihren Mitarbeitern teilen müssen. So beginnt jede ernstgemeinte Veränderung in Unternehmen bei den Führungskräften. Sie sind es, die ihre Mitarbeiter – und damit letztlich das Unternehmen – zu „neuen Ufern“ führen müssen. In der Kommunikation ist es wichtig, dass sie sinnstiftend motivieren, klarmachen, warum welche Aufgaben erfüllt und Wege gegangen werden müssen. Sie sollten Wert darauflegen, den Sinn der Arbeit transparent zu machen, Antworten auf die Frage „Warum machen wir das?“ geben. Und das idealerweise auf Augenhöhe, mit einer Kommunikation, die weniger Ansage als vielmehr Initialzündung ist und zum Mit- und Weiterdenken animiert. Nur so kann es gelingen, dass Teams sich selbst und ihre Arbeit organisieren – ein entscheidender Schritt in Richtung einer zeitgemäßen Mitarbeiterführung.

Führungskräfte als „Übersetzer“ zwischen den Welten

Als „Mittler zwischen den Welten“ haben Führungskräfte einen speziellen Informationsbedarf – und eben auch eine besondere Aufgabe. In vielen Unternehmen hat die Veränderung in der Leadership Communication bereits begonnen. Sie haben erkannt, dass es längst nicht ausreicht, Botschaften in immer mehr Kanälen zu kommunizieren. Ein erfolgreicher Kommunikator ist, wer es versteht, Strategien, Informationen, Zielvorgaben etc. in konkret nutzbare, also handlungsorientierte Botschaften zu übersetzen. Als Grundlage sollte ein differenziertes Konzept dienen, das die richtige Balance zwischen persönlicher und digitaler Kommunikation abbildet. Gebe ich die Botschaft in Netzwerke oder rede ich persönlich mit den Mitarbeitern? Nicht nur das WAS sondern auch das WIE ist entscheidend. Daher ist es sinnvoll, dass sich Führungskräfte auf die Erweiterung ihrer Kommunikationsmöglichkeiten um die digitalen Medien und Kanäle vorbereiten. Und dass sie stärker das Thema Dialog, sprich die interaktive Dynamik der Digitalisierung mit einbeziehen. Ein Beispiel: Videobotschaften oder Podcasts sind gängige digitale Formate von Meinungsbildnern. Der authentische Auftritt vor Kamera oder Mikrofon ist essentiell, um glaubwürdig zu sein. Zu empfehlen sind Trainings und Workshops, die darauf ausgerichtet sind, Botschaften „übersetzen“ zu können und medienwirksam zu kommunizieren.

Nicht alles, was digital ist, ist per se richtig im Sinne einer zielführenden, sinnvermittelnden und motivierenden Führungskräftekommunikation. Viele gut gemeinte Portale, die dabei helfen sollen, Informationen an die Mitarbeiter zu vermitteln, versanden, wenn sie sich nicht intuitiv in den Arbeitsalltag integrieren und der Inhalt keinen echten Beitrag und Dialog liefert. Ach ja, und natürlich „liest das Auge mit“ - ein ansprechendes Design ist ein unverzichtbarer Baustein – vor allem für die „Initialzündung“. Dessen ungeachtet spielt das persönliche wertschätzende Gespräch unvermindert eine wichtige Rolle in der Kommunikation zwischen Führungskraft und Mitarbeiter. Ein gutes Konzept zeigt sich dann, wenn die Vernetzung persönlicher und digitaler Botschaften gelingt, zum Beispiel wenn in einem Gespräch neue Arbeitsthemen angesprochen werden und diese von den Mitarbeitern dann auch digital vertieft und miteinander ausgetauscht werden können.

Individuelle Lösungen für individuelle Herausforderungen

Um die Führungskräftekommunikation in ständigen unternehmerischen Veränderungen aufzubauen und zu gestalten ist es ratsam, ein agil ausgerichtetes Konzept zu entwickeln. Es sollte alle Kommunikationskanäle abbilden und untersuchen, wo Redundanzen sind, auch eingestehen wo die Akzeptanz fehlt und analysieren wo und warum erfolgreiche Lösungen die Führungskräftekommunikation gewinnbringend unterstützt haben. Auch geht es darum, Lücken in der Kommunikation zu identifizieren und zu füllen, sich von Manchem zu trennen und neue Formen der Kommunikation einzubeziehen. Zugegeben, eine ziemliche To Do-Liste, will man die Führungskräftekommunikation wirklich fundiert ausbauen und agil weiterentwickeln.

Digitalisierung ist nicht nur für die Industrie ein Thema, sie ist es auch für die Kommunikation. Die Experten von Sequentis Medien begleiten Vorstände und Führungskräfte beim Auf- und Ausbau ihrer persönlichen und digitalen Kommunikation und unterstützen sie auf ihrem Weg in eine nachhaltig erfolgreiche Zukunft.

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Kathrin Hellwig

Kundenbetreuung & Projektleitung
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