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Chefsache Digitalisierung - Interne Kommunikation trifft Social Media

Eines der hervorstechendsten Kennzeichen eines Megatrends ist: Er lässt so schnell nicht locker und pflügt sich wie ein Lavastrom durch alle möglichen Bereiche. So setzt sich der Digitalisierungstrend auch im Bereich der internen Kommunikation immer weiter durch. Unternehmen nutzen zunehmend digitale Angebote und Social Media Plattformen. Aber: Kommunizieren sie deshalb besser mit Mitarbeitern und Kollegen?

Im Artikel zum Abschied vom Gießkannenprinzip  haben wir es in panta rhein 1/2017 schon einmal angesprochen: Die digitalen Medien breiten sich aus – insbesondere auf die Themenfelder „Digital Workspace“ und „Social Intranet“, die mit im Zentrum der Digitalisierungsaktivitäten von Unternehmen stehen. Immer mehr Firmen setzen Social Media Plattformen ein, Apps und Programme, mit denen sich Mitarbeiter vernetzen und Inhalte erstellen und austauschen können. Damit einher geht ein umfassender Wandel im Kommunikationsverhalten, ein Wandel im Denken und Handeln. Besser gesagt: Er sollte es. Denn es ist nicht damit getan, ein solches Tool im Firmennetzwerk zu installieren und eine kurze Mitarbeiterschulung zu absolvieren. Der Einsatz solcher Systeme sollte stets in der Unternehmensführung verankert sein. Social Media verändert vieles in vielen Bereichen. Schneller und umfassender als je zuvor. Twitterkönig Donald Trump macht’s vor: Social Media ist Chefsache! Vor allem zeigt er, wie man’s nicht machen sollte – wenn man einen Staat, ein Unternehmen oder eine Marke erfolgreich durch turbulente Zeiten führen will.

Neue Medien, neues Denken

Um im Unternehmen Kommunikation mit Mehrwert zu gewährleisten, kommt es darauf an, die neuen Medien und Kanäle richtig zu nutzen. Nämlich so, dass sie ihre Zielgruppen erreichen, ihnen relevante Inhalte, content, geliefert und die Kernwerte (Leitlinien, Anspruch, Markenidentität und Positionierung etc.) des Unternehmens transportiert werden. Für die interne Kommunikation bedeutet der Einsatz digitaler Plattformen einen Schritt in Richtung Offenheit, Vernetzung, Dialog, Kollaboration, Miteinander. Dies erfordert eine Haltung, die in der Führungsetage beginnen, gelebt werden muss. Nichtsdestotrotz ist es entscheidend, kommunikativ die Führung zu behalten. Hierfür bilden klar und prägnant formulierte Kernbotschaften die Basis; das minimiert zudem die Wahrscheinlichkeit von Missverständnissen, Fehlinterpretationen und Irritationen. Sie im durchdigitalisierten Unternehmen so zu transportieren, dass sie authentisch wirken, ankommen, überzeugen, motivieren, darin liegt die Herausforderung und die Kunst. Wer hier die Zügel aus der Hand gibt, überlässt die interne Kommunikation sich selbst, riskiert, dass die wertemäßigen Leitplanken aufgeweicht werden und das Selbstbild, die Identität des Unternehmens brüchig wird.

Digitale Medien wirken offline

Wer auf neue Kommunikationskanäle und -formen wie z.B. die Social-Collaboration Plattformen „Confluence“ „Wrike“, „Asana“ oder andere digitale Tools zur Zusammenarbeit für Teams, Projektgruppen oder die gesamte Belegschaft setzt, sollte sich bewusst sein: Damit wird nicht nur ein technischer, sondern auch einen sozio-kultureller Wandel eingeläutet. Um die Verwendung solcher Plattformen für Unternehmenszwecke sinnvoll zu gestalten, muss auch die soziale Komponente berücksichtigt und bedacht werden. Denn: Mit den neuen (Sozialen) Medien ändern sich nicht nur Arbeitsprozesse, sondern auch das Nutzungs- sowie das Nutzerverhalten. Das hat Auswirkungen auf die gesamte Unternehmenskultur. Umso wichtiger ist es, dass Betrieb und Kommunikation(-splattform) zueinander passen. Die Frage sollte daher nicht sein, was ist möglich?, sondern was macht Sinn? Was muss welches Medium im Einzelfall leisten? Wen erreicht man wie? Und wo?

Kommunikation braucht Köpfchen

Den neuen Herausforderungen des digitalen Zeitalters müssen Unternehmen, die nachhaltig erfolgreich sein wollen, auch im Bereich der internen Kommunikation gerecht werden. Wer also mit der Zeit gehen und Collaboration Plattformen nutzen möchte, sollte daher die Expertise von Kommunikations- und Digitalspezialisten einholen, um zu verstehen, wie die Tools wirken – und was sie auf sämtlichen Ebenen bewirken können. Denn ob online oder offline: Gelungene interne Kommunikation erfordert ausdifferenzierte Kommunikationskonzepte auf Basis detaillierter Analysen. Diese gewährleisten, dass Botschaft und Medium ihren Empfänger erreichen und ihn da „abholen“, wo er ist – physisch, psychisch, mental. Nur dann stiftet Kommunikation Sinn und erzeugt den erforderlichen Sog, der die Collaboration Plattformen „zum Leben erweckt“ und am Leben hält. Erst dann, wenn Mitarbeiter sich zu Themen und Projekten aktiv austauschen, voneinander lernen, einander unterstützen, entsteht Mehrwert. Hierfür bieten die neuen digitalen Angebote viele neue Möglichkeiten. Doch ganz sicher nicht immer und in jedem Fall. Schließlich sitzt nicht jeder Mitarbeiter ständig am PC und ist online. Ein Poster in der Kantine, ein Aushang im Lager oder ein Handout für den Außendienstmitarbeiter kann unter Umständen viel besser geeignet sein, Botschaften zu transportieren, mit Mitarbeitern und Kollegen in Dialog zu treten. Und zwar so, dass jeder versteht und sich verstanden fühlt. Wenn wir Sie dabei unterstützen können: Herzlich gern! Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

 

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