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Digitalisierung trifft interne Kommunikation: Digitale Transformation einfach herbeireden.

Autos fahren von alleine, der Kühlschrank erledigt den Lebensmitteleinkauf, das Büro befindet sich im Notebook: Es existiert kaum noch ein Lebensbereich, den die Digitalisierung noch nicht erobert hat. Obwohl....erobert? Auch wenn sie sich immer weiter ausbreitet und vieles einfacher, bequemer macht, so richtig wohl fühlen wir uns oft nicht mit ihr. Zu massiv, zu unüberschaubar sind die Veränderungen, die sie mit sich bringt. Auch ihr Einfluss auf das Berufsleben ist gewaltig. Sie verändert Prozesse, Arbeitssituationen, Strukturen in Unternehmen und stellt neue hohe Ansprüche an die Art, wie Vorstand, Führungskräfte und Mitarbeiter miteinander kommunizieren.

Angst vor Veränderungen ist „angeboren“

Absolut menschlich: Veränderungen machen Angst. Und das ist auch gut so. Denn Angst ist ein instinktives Reaktionsmuster, das uns seit Höhlenzeiten vor möglichen Bedrohungen und Gefahren warnt und damit schützt. Kein Wunder also, dass die durch die digitalen Möglichkeiten hervorgerufenen Veränderungen verunsichern und dadurch erst einmal Widerstand hervorrufen. Vor allem betroffen sind Mitglieder des mittleren Managements. In einer Art Sandwichposition zwischen Führungsetage und Mitarbeitern (fest-)steckend, ist es letztlich ihr Job, den digitalen Veränderungsprozess zu gestalten. Was umso schwieriger ist, da die traditionelle Top-Down-Kommunikation längst nicht mehr funktioniert. Denn die Digitalisierung hat neben der Flexibilisierung auch eine „Demokratisierung“ der Zusammenarbeit mit sich gebracht. Das mittlere Management fühlt sich nicht selten hin und hergerissen und verharrt manchmal, wie "Permafrost". Dieses Thema behandelten wir auch in unserem diesjährigen Roundtable auf der SCM Tagung für interne Kommunikation. (Lesen Sie hier mehr dazu im Interview mit unserem Kommunikationsexperten Thomas Sauerlaender). Was wie tun und wem wie sagen? Mitarbeiter zielsicher und mit der nötigen Sensibilität durch derart einschneidende Veränderungsprozesse zu führen beziehungsweise diese voranzutreiben, stellt eine große Herausforderung an die Kommunikationskompetenz von Führungskräften dar. Weil es hier um mehr geht als die Implementierung einer neuen Software, neuer Medien, einem neuen Workspace oder neuer Arbeitszeitmodelle: Um mit der Digitalisierung nachhaltig Schritt halten zu können, muss mit der digitalen Transformation auch eine Veränderung der Unternehmenskultur einhergehen.

Drei wichtige Schritte auf dem Weg der digitalen Transformation

Für Unternehmen lautet die Lösung der Stunde: Die Digitalisierung annehmen, Chancen nutzen, marktfähig und erfolgreich bleiben. Und alle sollten mitziehen. Das setzt ein hohes Maß an persönlicher Veränderungsbereitschaft und Vertrauen voraus. Diese drei „goldenen Regeln“ unterstützen dabei:

1. Führungskräfte als Visionäre positionieren

Damit der Fortschritt fortschreitet, müssen Führungskräfte mit „gutem Beispiel“ vorangehen. Im Unternehmen sind sie die „Influencer“, die Orientierung bieten. Doch um wirklich als Motivator, Kommunikator und Multiplikator zu überzeugen und zu begeistern, braucht es Empathie und Überzeugungskraft, ebenso wie eine ordentliche Portion Mut.

2. Mitarbeiter begeistern

Die Zukunft wartet nicht. Umso wichtiger ist es, dass Mitarbeiter mit höchster Bereitschaft und in kürzester Zeit Innovationen annehmen und umsetzen. Mit effektiven Konzepten, kreativen Kommunikationsmaßnahmen sowie klaren und positiven Botschaften kann die Bereitschaft zur Veränderung erhöht und eine erfolgreiche Basis für eine nachhaltige Veränderungs- und Anpassungsfähigkeit gelegt werden.

3. Vernetzung vorantreiben und Wissensmanagement fördern

Die Digitalisierung eröffnet und fordert neue Formen der Zusammenarbeit. Die Besten der Besten, weltweit, erreichbar über alle Zeitzonen hinweg – das sind zukünftig entscheidende Erfolgsfaktoren, die sich aus der Digitalisierung ableiten. Eine vernetzte Arbeitswelt stellt neue Anforderungen an Rekrutierung, Onboarding und Wissensaustausch.

Neue Herausforderungen an die interne Kommunikation meistern

Um es ganz analog mit dem alten Fontane zu sagen: Die digitale Transformation ist ein „weites Feld“ (Effie Briest). Von der Ferne aus betrachtet erscheint sie nicht selten wie ein riesiges Bergmassiv mit unüberschaubar vielen Pfaden, atemberaubenden Aussichten, aber auch bedrohlichen Gefahren. Doch je näher man sich herantastet, desto deutlicher wird, dass auch dieser Weg über den Gipfel aus vielen kleinen Schritten besteht. Dabei begleitet Sequentis Medien Sie gern. Mit fundierter Beratung, durchdachten Strategien, individuellen Kommunikationskonzepten und innovativer Mediengestaltung unterstützen wir Unternehmen souverän und professionell auf ihrem Weg in ihre digitale Zukunft – regional, national und global.

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Wir beraten Sie gerne deutschlandweit.

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Kathrin Hellwig

Kundenbetreuung & Projektleitung
Ich freue mich auf Ihren Anruf unter

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