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Damals im Kindergarten oder die Angst vor der Veränderung

Die Aufgabe der Kommunikation in Veränderungsprozessen ist es, die Beteiligten und Betroffenen für ein Veränderungsvorhaben zu gewinnen, Veränderungsbereitschaft zu erzeugen, eventuelle Bedenken abzubauen und die Mitarbeiter “ins Boot zu holen”. Es gibt Menschen, denen es sehr leicht fällt, sich mit Veränderungen auseinanderzusetzen, andere möchten das, was ist, gerne festhalten und konservieren. Sie tun sich mit Veränderungen eher schwer. Woran liegt das?

Unser Umgang mit Veränderungen ist geprägt durch unseren Charakter und unsere Persönlichkeit. Die persönliche Einstellung und Bereitschaft zur Veränderung wird jedoch auch durch Erinnerungen und Erlebnisse, die wir im Laufe unseres Lebens gemacht haben, geprägt. Welches Verhältnis hatten unsere Eltern und unsere Lehrer zu Veränderungen? Mit welcher Grundhaltung wurden Veränderungen angegangen? Wurden sie als Chance und als positiver Impuls oder eher als Bedrohung oder Gefahr vermittelt? Und wie haben wir in unserer Kindheit und Jugend eigene Veränderungen, also beispielsweise einen Umzug, einen Schulwechsel oder sogar eine Trennung oder Scheidung der Eltern erlebt?

Veränderungen sind ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens. Blumen verwelken, aus Telefonapparaten werden Smartphones, alte Gebäude werden abgerissen, neue moderne Gebäude entstehen. Die Welt entwickelt sich weiter, vieles wird anders, manches wird schlechter, vieles besser. Nur wer gelernt hat, Veränderungen als Teil der Realität dieses Lebens zu begreifen, kann konstruktiv damit umgehen und einen eigenen Gestaltungsspielraum und neue Möglichkeiten erkennen.

Der Umgang des Managements mit der Angst vor Veränderung

Auch bei Veränderungsprozessen im Unternehmen kann man daher davon ausgehen, dass es Kollegen gibt, die einer Veränderung mit großen Bedenken und Ängsten entgegenstehen. Denn nicht jedem fällt es leicht, sich von etwas Altem zu verabschieden und dem Neuen, Unbekannten und vielleicht sogar Bedrohlichen angstfrei entgegen zu gehen. Nicht selten wird jedoch dieser Aspekt vom Management ausgeblendet. Bedenken, Ängste, Emotionen und Widerstände werden nicht aufgegriffen und schlimmstenfalls sogar unter den Teppich gekehrt. Wer im Veränderungsprozess jedoch Emotionen zulässt, zuhört und Bedenken ernst nimmt, holt auch kritische Mitarbeiter an Bord. Und nicht selten sind dies erfahrene und kompetente Kollegen, die durch ihre engagierte Beteiligung aktiv zum Gelingen des Projekts beitragen.

Kommunikation als Steuerungsinstrument in Veränderungsprozessen

Professionelle Veränderungskommunikation wird bereits im Vorfeld als Prozess aufgesetzt und begleitet und stützt die Veränderung im gesamten Projektverlauf. Sie umfasst ein Ausrichten, Planen, Umsetzen und Verstetigen des Kulturwandels. Die Kommunikation wird dabei im Idealfall durch Umfragen, Datenanalysen und Stakeholder-Beteiligung strategisch untermauert.

Wer rechtzeitig und professionell kommuniziert, behält so auch im Vorfeld der Veränderung die Meinungsführerschaft und wirkt dabei Gerüchten und dem berühmten “Flurfunk” vor.  

 

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Mirja Metzker

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